Museum

Aktuell

Das Museum widmet sich der Geschichte und Entwicklung Hinwils im 18. und 19. Jahrhundert. Damit möchten wir die Bevölkerung für die eigene Geschichte sensibilisieren und an vergangene Zeiten erinnern.

Wohnhaus

Die weitgehend originalen Wohnräume im Flarz-Riegelhaus machen die Zeit um 1800 erlebbar. Wichtig war damals auch die Heimarbeit, die im Webkeller präsentiert wird.

Weitere Räume sind der früheren Gesundheitsvorsorge, der Volkskunde, der Hinwiler Geschichte und den Uniformen gewidmet.

Eine Besonderheit ist die 1856 von einem Wernetshauser Bauern erbaute Hausorgel. 

Das Wohnhaus wurde 1718 durch Hans-Ulrich Furrer, Säckelmeister, Leutnant und Krämer erbaut. 1737 erfolgte ein Anbau gegen den Bach durch seinen Sohn Jos Furrer. 1816 kam der östliche, schmale Anbau dazu. 1832 fand der letzte Anbau statt, ebenfalls östlich.

1925 Kauf des zweitältesten Teils der Liegenschaft durch Rudolf Müdespacher und schliesslich Umnutzung zum Hinwiler Ortsmuseum.

Scheune

In der hinter dem Wohnhaus liegenden Scheune werden die bäuerlichen Arbeiten im Jahresablauf mit all den nötigen Gerätschaften und Wagen präsentiert. Im obersten Stockwerk finden sich traditionelle Handwerke wie Tüchelbohrer, Wagner und Zimmermann.

Die Scheune wurde 1794 erstellt und 1991 total renoviert.

Turpenschopf

Mit dem Bauernjahr eng verbunden war das „Türpele“. Jedes Jahr nach dem Heuet war diese wichtige Arbeit in den grossen Hinwiler Rieden angesagt. Das Turpenstechen und anschliessende Trocknen des Brennstoffs bis zur Verwendung in der Stube wird im Turpenschopf neben der Scheune gezeigt.

Spritzenhaus

Ursprünglich war die Feuerwehr dem Pfarrer und der Kirchenpflege unterstellt. So beratschlagten die Hinwiler 1765 in der Kirche wie „eine brave Feuerspritze“ anzuschaffen sei. 1864 folgte mit der ersten Saugspritze das Spritzenhaus, in dem sich heute das Feuerwehrmuseum befindet. Dort sind verschiedenste Feuerlöschgeräte aus alter und neuerer Zeit vertreten. Das charakteristische Türmchen auf dem Spritzenhaus beherbergt nicht etwa die Alarmglocke!

Die Feuerwehr-Veteranen, die das Museum betreuen, geben gerne Auskunft.