Ortsmuseum Hinwil

14.30 Uhr Gartenführung mit Beatrice Michalkiewicz, die den Garten seit Jahren mit Kompetenz und Leidenschaft pflegt: Neben Infos zur Gartenanlage werden dieses Mal insbesondere die spätblühenden und für Insekten so wichtigen Blumen wie Wasserdost, Astern und Herbstanemonen vorgestellt.

Laufende Vorführungen der Flachsverarbeitung mit Brigitte Meili und Kathrin Wyder: Der Flachs ergibt ein feines, kühles Gewebe mit einem schönen Glanz. Von den Frauen, die ihr eigenes Tuch herstellten, war viel Ausdauer und Geduld verlangt. Die Mädchen und Frauen trafen sich zum gemeinsamen arbeiten und die ledigen Männer setzten sich dazu und sorgten für Gemütlichkeit.

Montag, 22. Juni: Einladung zum Besuch in der Arbeitsgruppe hinwilpedia.ch

Seit über 100 Jahren besitzt Hinwil ein Ortsmuseum und in dieser Zeit ist auch eine grosse Fülle von Dokumenten und Bildern zusammengekommen. Hinwilpedia, das neue Hinwiler Geschichtswiki, möchte diesen Schatz aus dem Archiv nach und nach für die Öffentlichkeit erschliessen. Eine Gruppe aus rund zehn Personen ist derzeit am Projekt beteiligt. Das Team trifft sich einmal pro Monat zum Austausch. Im Juni ist dieses Treffen öffentlich. Das heisst, Interessierte können daran teilnehmen, sich informieren lassen, Fragen stellen und den Autorinnen und Autoren über die Schulter schauen.

Montag, 22. Juni 2026, 14.00 bis 16.00 Uhr

Ortsmuseum Hinwil, Oberdorfstrasse 11

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Übrigens: An jedem ersten Sonntag im Monat ist das Ortsmuseum Hinwil von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Zu diesen Zeiten arbeiten wir dort auch an hinwilpedia.ch und lassen uns gerne von Gästen dabei unterbrechen.

Weitere Auskunft: mark.pluess@ortsmuseum.ch oder 079 552 09 23.

Mark Plüss, Ortschronist.

Ab 12 Uhr geniessen Sie bei uns Speisen vom Grill und Getränke, ab 14.30 Uhr dann mit Musikbegleitung! Mitreissende Songs aus der ganzen Welt, von den Alpen bis zum Apennin, von Osteuropa bis zu Overseas, mit tanzenden Glücksmomenten, gespielt von fünf MusikerInnen aus dem Zürcher Oberland und angrenzenden Gebieten. Wie sie zu dem seltsamen Namen kamen, verraten sie am Konzert.

Kommen Sie und geniessen Sie einen beschwingten Nachmittag im lauschigen Museumsgarten oder in den Ausstellungen.

Wussten Sie, dass unter der reformierten Kirche die Fundamente einer römischen Villa Rustica freigelegt wurden? Dass die Abtei St. Gallen einst Grossgrundbesitzerin war? Dass im Zweiten Weltkrieg die 2. Polnische Schützendivision in Girenbad, einem der Schweizer Internierungslager, landete? Erfahren Sie auf einem abwechslungsreichen Rundgang durch den Dorfkern, wie das Lokale mit der Weltgeschichte zusammenhängt – der Kulturhistoriker Dr. Michael D. Schmid führt durch 2000 Jahre Hinwiler Geschichte.

Treffpunkt: 14.00 Uhr, Ortsmuseum. Ende: 15.15. Uhr Ortsmuseum

14.30 Uhr und 15.30 Uhr Führung durch die Sonderausstellung „100 Jahre Ortsmuseum“

Die Jubiläumsausstellung zum hundertjährigen Bestehen des Ortsmuseums geht der Frage nach, ob Hinwil wirklich das älteste Museum im Kanton Zürich besitzt, wer der charismatische Gründer und Landwirt, Henri Feurer, und seine Weggefährten waren und was sie umtrieb.

Für Kinder ab 5 Jahren, ohne Anmeldung

Am Familientag können Kinder und ihre Eltern oder Grosseltern alte Spiele neu entdecken! Beim Ausprobieren zahlreicher Lauf- und Fangspiele, Geschicklichkeits- und Ballspiele auf der lauschigen Museumswiese ist Spass garantiert. Für ruhigere Momente können drinnen alte Klötzli-Puzzles oder sonstige Spiele gespielt werden und es werden auch Bastelaktivitäten angeboten.

Viel Spass beim gemeinsamen Spielen!

Variationen und Einzelwerke von Domenico Zipoli und Johann Pachelbel

Helmut Nowak spielt auf der Museumsorgel Variationen und Einzelwerke der Barockzeit mit italienischen Einflüssen. Die Kompositionen von Domenico Zipoli aus Rom und Johann Pachelbel aus dem süddeutschen Raum, reichen über ihre Epoche hinaus und Pachelbel schuf mit seinem Kanon in D für drei Violinen einen Ohrwurm, der noch heute gesummt und gepfiffen wird.

Helmut Nowak ist Kirchenmusiker, Organist und Pädagoge. Er war langjähriger Leiter der Sängerknaben Uster und ist seit bald vierzig Jahren Hauptorganist in der Kirche St. Andreas in Uster.

Eintritt frei – Kollekte zugunsten der Orgel

Orgelimprovisationen über Advents- und Weihnachtslieder

Johannes Fankhauser (*1983) begann 2001 an der Musikhochschule Basel das Klavierstudium, das er 2005 mit dem Lehrdiplom abschloss. Anschliessend besuchte er die Orgelklasse von Guy Bovet und erwarb drei Jahre später das Konzertdiplom. Früh musizierte aus dem Stehgreif und vervollständigte diese Kunst in Meisterkursen. 2023 gewann Johannes Fankhauser den internationalen Wettbewerb für Orgelimprovisation.

Im Ortsmuseum erwarten uns Kostproben seines improvisatorischen Könnens zu Weihnachtsliedern. Bitte bringen Sie Ihre Lieblingslieder mit, gerne können Sie auch wählen, in welchem Stil die Improvisation sein soll. Die perfekte Einstimmung auf die Weihnachtstage!

Eintritt frei – Kollekte zugunsten der Orgel

Auf dieser Zeitreise erfahren Sie mehr zur Geschichte des ersten Ortsmuseums im Zürcher Oberland. Die Antiquarische Gesellschaft Hinwil sammelte auf Veranlassung des Landwirtes Henri Feurer früh altes Kulturgut in der ganzen Gemeinde. Darunter waren nicht nur repräsentative Stücke, sondern auch unscheinbare, alltägliche Dinge wie hölzerne Gewürzbüchsen. Diese Sammlung geriet auch in den Fokus des ersten Volkskunde-Professors an der Universität Zürich, Prof. Dr. Richard Weiss, der das Museum mit seinen Schülern regelmässig besuchte und sich dafür einsetzte, dass 1957 Aufnahmen einer Führung mit dem charismatischen Henri Feurer entstanden, die an zwei Stationen in der Ausstellung gehört werden können.

Sonntag, 5. Oktober: Streifzug durch das Schaulager

Eingang: Friedhofstrasse 7, Hinwil

Eines von vielen Themen, über die man sich im Schaulager näher informieren kann, ist die Schlitten- und Bobbahn Girenbad. Spuren davon sind noch heute teilweise sichtbar. Sie galt als schnellste Natureisbahn und stand auch der Bobbahn in St. Moritz nicht nach. Die Bobschlitten donnerten mit 120 Stundenkilometern ins Ziel.

Feiern und Theater zum Jubiläum, vom 5.-7. September

Das Ortsmuseum feiert während drei Tagen sein 100-jähriges Jubiläum mit einem reichen Programm!

Die Feiern werden am 5. September im Hirschensaal mit der Première des Jubiläumstheaters mit dem Züri Oberländer Theaterverein/LAWUA.ch mit Mitgliedern und geladenen Gästen eingeläutet. Autor des Erzähltheaters ist Erich Feurer, ein Enkel des Museumsgründers und langjährigen Präsidenten Henri Feurer. Ein Online-Mitgliedsantragsformular kann bequem von zu Hause aus ausgefüllt werden (www.ortsmuseum.ch/uber-uns).

Am Samstag, 6. September gibt es ab 16 Uhr im Hirschensaal eine öffentliche Festwirtschaft, um 16.30 Uhr der Auftritt des Männerchors Hinwil und anschliessend die letzte und öffentliche Theatervorführung des Jubiläumstheaters. Eintritt ist frei – Kollekte.

Abgerundet wird das Jubiläum am Sonntag, 7. September mit einem abwechslungsreichen Programm auf der Museumswiese, in der Museumsscheune und dem Museum. Ab 12 Uhr gibt es eine Festwirtschaft, um 13.45 Uhr folgt ein Rückblick von Markus Brühlmeier, Historiker und Autor der Hinwiler Ortsgeschichte, und ein Blick in die Zukunft mit dem neuen Geschichtswiki „Hinwilpedia“, das ab dann öffentlich zugänglich ist.

Weitere Attraktionen sind Fahrten mit dem historischen Buick der Feuerwehr von 1933, Führungen und ein Konzert mit den „Los Billtones“, einer siebenköpfigen Band aus dem Zürcher Oberland, die mit Ska- und Reggae-Rhythmen begeistern und dafür sorgen, dass kein Bein auf dem andern bleibt.

Schön, wenn Sie dabei sind!

Sonntag, 3. August 2025, 14.30 und 15.30 Uhr: Führungen in der Jubiläumsausstellung

Der Regenschirm etabliert sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der Gesellschaft. Bis dahin war das einfache Volk dem Wetter ausgesetzt. Hier also ein Schirm aus der Anfangszeit (1813), der dem Gründer des Ortsmuseums, Henri Feurer, zufolge, aus einer Schutthalde gerettet wurde. Ab 1850 erst wurden Regenschirme dank technischer Innovationen zum Alltagsbegleiter. Dieser hier war mit einem Durchmesser von 1.4m nicht nur gross, sondern auch ein Schwergewicht, was Feurer dazu veranlasste, augenzwinkernd anzumerken, dass sich hoffentlich bald ein Kavalier fand, der Barbara Ringer diesen Schirm trug.

Sonntag, 6. Juli: Garteneinsichten / Vom Faden zum Tuch

14.30 Uhr Gartenführung von Beatrice Michalkiewicz

Der klassische Bauerngarten, der von der Renaissance geprägt ist, erfuhr über die Jahrhunderte immer wieder Veränderungen. Auch die Persönlichkeit des Gärtners – in unserem Fall der Gärtnerin – spielt eine Rolle. Welche Visionen Beatrice Michalkiewicz umgesetzt hat, erfahren Sie am nächsten Museumssonntag.

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Vorführung, laufend von Margrit Hefti und Brigitte Meili

Wie macht man Stoff? Wie funktioniert ein Webstuhl? Allerlei Spannendes zum Thema „Weben und Spinnen“ von den Fachfrauen Margrit Heft und Brigitte Meili.

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