Lesung „Animaterra: Pfad der Versöhnung“ mit Gemma Capone

Sonntag, 1. November 2020

Wegen der stark ansteigenden Corona-Fallzahlen wird die Lesung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Wir bitten um Verständnis.

Sonntag, 4. Oktober, 15-16 Uhr 

Vortrag von Dr. Sabina Bellofatto, Historikerin


Einwanderinnen und Einwanderer brachten die verschiedensten Dinge aus ihrer alten Heimat mit, hauptsächlich Lebensmittel besorgten sie sich regelmässig wieder. Es dauerte eine Weile, bis hierzulande neue Speisen wie Teigwaren und Polenta in spezialisierten Geschäften und schliesslich auch beim Grossverteiler erhältlich waren. 

Dr. Sabina Bellofatto, selbst mit italienisch-schweizerischen Essen aufgewachsen, befasst sich als Historikerin mit dem Einfluss der italienischen Migranten auf die schweizerische Küche. Sie berichtet sie von der Entstehung der ersten schweizerischen Teigwarenfabriken und den frühen Werbekampagnen mit Italienbildern, die zwar den italienischen Geschmack hervorhoben, aber die Schweizer Qualität betonten. In einem spannenden Bogen zeigt sie, auf welchen Umwegen die «Cucina italiana» die schweizerische Küche verändert und bereichert hat.

Im Anschluss an den Vortrag wird vom Ortsmuseum eine Minestrone offeriert. Der Vortrag sowie der Besuch der Ausstellung sind kostenlos.

Der Vortrag findet in der Scheune statt, wo für eine gute Durchlüftung gesorgt ist. Die Sitze sind im Schachbrettmuster angeordnet. Empfohlen sind warme Jacken und das Tragen einer Schutzmaske während des Vortrags.

Sabina Bellofatto ist freischaffende Historikerin und Familienfrau. Sie wurde in Zürich geboren, ist in Bülach aufgewachsen und lebt nun in Zofingen. Sie promovierte 2015 an der Universität Zürich. Sie ist Expertin zur Geschichte der italienischen Küche in der Schweiz und der italienischen Einwanderung. Ihre Eltern sind in den 60er Jahren aus Italien eingewandert, die Grosseltern fanden u.a. Arbeit in Uster.

Neuer Tagungsort für die GV der GOH

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Ortsmuseums.

Die Generalversammlung der Gesellschaft Ortsmuseum Hinwil findet neu in der natürlich durchlüfteten Scheune hinter dem Ortsmuseum (Oberdorfstrasse 11) statt. Hier können wir die GV sicher und entspannt durchführen.

Bitte die Anmeldung unter 079 405 25 32 oder Mail lkaelin@vtxmail.ch nicht vergessen!

Weitere Infos :

Einladung zur 96. Generalversammlung

Einladung zur 96. Generalversammlung

Am Freitag 11. September findet unsere 96. Generalversammlung statt. Das nachdem die Veranstaltung im Frühling aufgrund von Corona abgesagt werden musste.

Damit die Veranstaltung besser geplant werden kann bitten wir um eine Anmeldung per Telefon oder Email.

Achtung, der Veranstaltungsort hat gewechselt: Vom Altenheim Hinwil in die Scheune beim Ortsmuseum Hinwil.

Anmeldung:

Tel: 079 405 25 32 (Léon Kälin)
Email: lkaelin@vtxmail.ch (Léon Kälin)

Wir freuen und auf Sie!

Datum, Zeit:

Freitag 11. September, 19:00

Veranstaltungsort:

NEU! In der Scheune bei Ortsmuseum Hinwil

Programm:

19:00 – Statutarischer Teil

  • Begrüssung und Eröffnung
  • Genehmigung des Protokolls der GV 2019
  • Jahresbericht 2019
  • Genehmigung der Jahresrechnung und Decharge des Vorstands
  • Budget
  • Wahlen
  • Verschiedenes

20:00 – Lesung „Der Zementgarten“ von Raffael Ganz und Maya Meier-Sigg

Die Erzählung wurde 1971, ein Jahr nach der Schwarzenbach -Initiative veröffentlicht. Die Geschichten von Raffael Ganz zeugen von einer besonderen Sensibilität für – auf einer anderen Ebene selbst erlebte – Erfahrung der Fremde.

Früher eine Zivilschutzanlage/Spital – heute unser Warenlager!

Neues vom Ortsmuseum (TOP – Beitrag)

Das Interesse an unserer Sonderausstellung «Destinazione Hinwil» war gross, sie bleibt nochmals für ein Jahr bestehen. Es werden wieder passende Anlässe dazu organisiert.

Der Umzug in die GUP (Geschützte Unterkunft für Partnerorganisationen) verläuft planmässig. Alle Gegenstände vom Lager Breite wurden bereits umplatziert, die Chronikstube und das Lager Eisweiher folgen. Eine grosse Arbeit steht uns noch bevor: Das thematische Einräumen der Kostbarkeiten in der GUP. Unsere Vision ist, Ihnen die vielen Objekte in Form eines Schaulagers präsentieren zu können.

Hinter der Museumsscheune wird ein Unterstand für die landwirtschaftlichen Wagen gebaut. Mehrmals im Jahr mussten wir die Scheune räumen, um unsere Anlässe durchführen zu können. Damit ist das Problem gelöst.

Im Museum entsteht in einem freiwerdenden Raum der Chronikstube eine kleine Cafeteria. Es ist ein grosses Bedürfnis der Besucher nach dem Rundgang kurz zusammenzusitzen, um sich auszutauschen. Der Raum ist auch für Schulgruppen und unsere Sitzungen gedacht.

Wir haben im 2019 wieder viele wertvolle Gegenstände und Dokumente aus vergangener Zeit erhalten. Vielen herzlichen Dank. Die Neuzugänge sind für unser Museum sehr wichtig, es sind Zeitzeugen für unsere Nachkommen. Wir inventarisieren alle Gegenstände mit Bild und bewahren diese sorgfältig auf.

Eine interne Arbeitsgruppe «Lebendiges Museum» befasst sich mit laufenden kleinen und grösseren Anpassungen, um das Museum für Sie à jour zu halten.

Zudem haben wir vor, zusammen mit einem Historiker, ein ganzheitliches Museumskonzept auszuarbeiten. Der Zeitpunkt ist richtig, mit dem Umzug in das neue Lager stehen grössere Veränderungen an.

Neben den vielen Projekten sind auch die wichtigen Basisarbeiten wie Gebäudeunterhalt, Instandhaltung der Gegenständen etc. zu erledigen. Vielleicht haben Sie die renovierte Eingangstüre zum Museum schon entdeckt.

Ein Besuch in unserem Ortsmuseum Hinwil lohnt sich immer. Die weitgehend originalen Wohnräume machen die Zeit um 1900 erlebbar.

Wir freuen uns auf viele Gäste und interessante Gespräche bei einem Kaffee in der Nauerstube.

Léon Kälin

Skulptur im Museumsgarten, Stand und Ausblick

Die Sponsorensuche für den nicht ganz runden Ring aus rotem Sandstein, unsere Skulptur im Museumsgarten, ist gut gestartet. Dank verschiedenen Einzahlungen, dem Orgelkonzert im Museum und dem Christchindlimärt im Dezember, sowie einer Spende von Fr. 1000.- der Gemeinnützigen Gesellschaft des Zürcher Oberlandes, haben wir im alten Jahr knapp die Hälfte des Betrages erhalten. Nun folgt der Start in die zweite Runde mit folgenden Aktivitäten:

  • Sonntag, 1. März um 14.30 Uhr und 15.30 Uhr

      Orgelkonzert

  • 5. April, 14 – 17 Uhr

     Bistro mit Gesang

Das Sammelkonto lautet:

Gesellschaft Ortsmuseum Hinwil, 8340 Hinwil. Konto: 80-16423-2, Hinweis: Skulptur.

Für Ihre Unterstützung danken wir herzlich.

Für die Interessengruppe:

Verena Wolfensberger, Verena Knobel, Brigitta Neukom, Kathrin Wüst-Peter

Skulptur im Museumgarten

Seit dem Sommer 2018 steht im Bauerngarten vor dem Ortsmuseum eine Skulptur. Im Rahmen der letztjährigen Kunstausstellung wurde sie von Michael Brugger im August aufgestellt. Der rote Sandstein aus den Vogesen integriert sich sehr gut in die bestehende Umgebung mit Farbe, Struktur und Grösse. Der nicht ganz runde Ring korrespondiert auch mit dem Signet des Ortsmuseums (bordeaux-farbenes Quadrat), einem Holz-Riegel der Fassade. Eine Interessengruppe sammelt nun Geld, um die Skulptur zu erwerben und dem Museum zu schenken, als Blickfang im Bauerngarten – Traditionelles und Modernes sollen sich hier begegnen und ergänzen.


Sponsoren gesucht

Es würde uns freuen, wenn Sie bei der Sammlung mitmachen und uns unterstützen. Der Zielbetrag für die Sammlung beträgt CHF 6000.–. Davon macht der Künstler eine grosszügige Spende von CHF 3000.– zugunsten der Orgelkonzerte und von kulturellen Anlässen des Ortmuseums Hinwil.

Das Sammelkonto lautet: Gesellschaft Ortsmuseum Hinwil, 8340 Hinwil. Konto: 80-16423-2, Hinweis: Skulptur.


Über den Künstler

Michael Brugger ist in Hinwil aufgewachsen und hat hier die Schulen besucht. Seit 20 Jahren lebt er in Wernetshausen. Das künstlerische Gestalten hat in seinem Leben immer einen grossen Stellenwert gehabt und ist ihm wertvolle Ausdrucksform. Er findet Inspiration in der Natur und abstrakten Formen. Er arbeitet auch mit Holz, Ton und Textilien.

„Gwunderkoffer“ für Schulklassen

Wir freuen uns, unseren Gwunderkoffer an Schulklassen auszuleihen und liefern ihn auf Wunsch ins Schulhaus. Er enthält über 30 nicht ganz alltägliche Gegenstände aus dem Museum. Sie sind Ausgangspunkt für die Forschungen der Lernenden: Was könnte das sein, wer hat es wofür gebraucht, wie sieht das heute aus? Begleittexte helfen auf die Spur, falls nötig. Bei einem anschliessenden Besuch im Museum entdecken die Schülerinnen und Schüler „ihre“ Gegenstände wieder in der Ausstellung und präsentieren, was sie darüber herausgefunden haben. Dies ist nur eine von vielen Möglichkeiten, den Gwunderkoffer einzusetzen. Wann leihen Sie ihn aus?